Informationstag 2014: Ernährung und Brustkrebserkrankung

Oft stellen sich Frauen nach der Diagnose Brustkrebs die Frage, ob die Ernährung wohl einen maßgeblichen Einfluss auf ihre Erkrankung bzw. ein Rezidiv haben könnte. Sie lesen und hören viele sehr unterschiedliche Aussagen über einzelne Lebensmittel oder spezielle Diäten, die eine „Wunderwaffe“ gegen den Brustkrebs sein sollen. Darüber hinaus werden andere Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelgruppen angeschuldigt, das Brustkrebsrisiko zu fördern. Die Betroffenen und ihre Angehörigen sind oft verunsichert, was davon zutreffend und welche Auswahl die beste ist.

20 Studierende des Master Studiengangs Food Science der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg sind im Wintersemester 2013/2014 unter der Leitung von Prof. Dr. Silya Ottens der Frage nachgegangen, ob bestimmte Lebensmittel einen positiven oder negativen Zusammenhang mit der Entwicklung von Brutkrebs zeigen. Dafür wurden systematische Literaturrecherchen in einschlägigen medizinischen Datenbanken durchgeführt, um eine wissenschaftlich basierte Aussage zu den am häufigsten in der Praxis gestellten Fragen treffen zu können. Diese Übersichtsarbeiten wurden am 16.2.2014 im Rahmen des Patienteninformationstages in Form eines Posters zusammengefasst und in kurzen Plenarvorträgen vorgestellt.

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