Das “Jerusalem” in Hamburg besteht als Name und Institution schon seit über 150 Jahren.

Die Ursprünge gehen zurück ins Jahr 1845, als von der Presbyterianischen (Reformierten) Kirche in Nordirland ein Missionar zum Zwecke der Unterstützung und Bekehrung notleidender Juden, die auf ihre Ausreise in die Neue Welt warteten, nach Hamburg entsandt wurde und in der Innenstadt eine erste Hausgemeinde um sich scharte. Ein Missionshaus, das Arbeits- und Unterkunftsmöglichkeiten bot und eine Sozial- bzw. Diakoniestation – das “Schwesternheim Salem” – kamen im Laufe der Jahrzehnte hinzu.

Das Gespräch mit Juden, insbesondere die Betreuung jüdischer Kranker blieb weiterhin das zentrale Anliegen “Jerusalems”, als im Jahre 1912 die Jerusalem-Kirche und, mit ihr in baulicher Einheit verbunden, das gleichnamige Krankenhaus samt Diakonissenanstalt am jetzigen Standort (Schäferkampsallee / Ecke Moorkamp) errichtet wurden.

Auch nach der Übernahme durch einen privaten Träger im Jahre 2007 gilt der Auftrag, Liebe und Sorge gegenüber Kranken sowie deren Angehörigen erfahrbar zu machen, im christlich orientierten Krankenhaus Jerusalem weiterhin unverändert.